«Gute Architektur kostengünstig umgesetzt – meine Passion!»
Franziska Koch
dipl. Architektin FH
«Für gute Architektur muss man das Handwerk verstehen.»
Dani Minder
Hochbauzeichner
«mit Freude für Sie da ...»
Martin Jäger
dipl. Architekt ETH/SIA/FSAI
«Es ist wie beim Puzzle; erst das letzte Teil ergibt das grosse ganze!»
Susanne Ambühl
eidg. dipl. Bauleiterin
«Lebensraum gestalten – ein Traumjob!»
Hardi Bisig
dipl. Architekt FH
«Vertrauen ist das Fundament einer erfolgreichen Zusammenarbeit!»
Sebastian Kutschki
Dipl.–Ing. Architektur
«Ihre Baustelle habe ich im Griff!»
Marta Waser
Hochbauzeichnerin und Bauleiterin
«Jägeregli – das ist Architektur pur!»
Hansjürg Egli
dipl. Architekt HBK/SIA/FSAI
«Ihre Gedanken gestalten und realisieren wir im Team!»
Amir Hotic
eidg. dipl. Techniker HF Hochbau
«Eine schöne Fassade ist nicht genug!»
Stefan Christen
dipl. Architekt FH

Wohnen im Alter in Aettenbühl Sins

Neue Adresse / Eingliederung

Der nach oben leicht abgesetzte Gebäudekörper bildet eine neue Adresse für das Wohnen im Alter. Schwebend, auf dem zweigeschossigen Servicetrakt mit Zugängen und Vertikalerschliessung, ist dieser als eigenständiger Solitär gesetzt. Die Erscheinung des Neubaus mit rötlicher Fassade bewirkt eine bewusste Dialektik zum benachbartem Stammhaus der 90er Jahre. Die kubische Gebäudeform orientiert sich am orthogonalen Bebauungsmuster der Nachbarbauten und respektiert die Sichtbezüge der ehemaligen Direktorenvillen der Nachbarparzellen.

Zugänge / Interne Verbindungen

Die Zugänge sind vielseitig. Der rollstuhlgängige Hauptzugang zur Wohngruppe liegt im Sockelgeschoss. Von dort sind alle Geschosse mit Lift und offenem Treppenhaus erschlossen. Die Erschliessungsflächen um das zentrale Treppenhaus dienen ergänzend der Begegnung und dem Treff. Verbindungen zum Zentrum Aettenbühl sind funktionsgetrennt auf den zwei Geschossen des Servicetraktes gegeben. Der neu gestaltete Dementengarten ist sowohl vom Erweiterungsbau wie auch vom Zentrum Aettenbühl zugänglich.

Wohnungen

Der kompakte Grundriss mit zentralem Treppenhaus und Oblicht bietet Volumen für 18 Wohnungen. (16 x 2 ½ Zimmerwohnung, 2 x 3 ½ Zimmerwohnung). Alle Wohnungen sind behinderten- und altersgerecht ausgeführt. Zimmer und Wohraum ist jeweils durch eine breite Schiebetür verbunden. Je nach Nutzung und Tageszeit kann das Zimmer mehr oder weniger geöffnet werden. Die Vernetzungen und Bezüge der Wohnungen zu Garten, Landschaft und Dorfbild sind über die allseitig orientierten Loggien gegeben.

Zwischentrakt

Der zweigeschossige Zwischentrakt übernimmt Funktionen für die Alterswohnungen und das Altersheim Aettenbühl. Beide Gebäude sind über den Zwischentrakt erschlossen. Im UG ist die Wäscherei untergebracht. Ein Geschoss darüber befinden sich die Räume der Spitex.

Dementengarten

Der naturnahe Dementengarten ist für die älteren und pflegebedürftigen Benutzer leicht zugänglich. Die einfache Orientierung ist für die älteren Menschen gewährleistet. Der Rundgang auf dem geschwungenen Weg führt zu verschiedenen Stationen. Eine Blumenwiese als Teppich über das leicht geneigte Gelände ist Grundlage für den Dementengarten. Mit typischen Blütenfarben, Fruchtschmuck und Herbstfärbung untermalen die Gehölze die Jahreszeiten. Benutzerfreundliche Sitzelemente und Schattendächer bringen angenehmes Klima zum Verweilen.

  • Bauherr

    Stiftung Aettenbühl, Sins

  • Projektarchitekt

    Hansjürg Egli

    Projektleitung

    Stefan Christen

  • Bauleitung

    Guggenbühl Architektur GmbH

  • Aufgabe

    Entwurf

    Projekt

    Ausführungsplanung

    Kostenplanung

    Projektleitung

  • Termine

    Wettbewerb, 2009

    Fertigstellung, 2011