«Gute Architektur kostengünstig umgesetzt – meine Passion!»
Franziska Koch
dipl. Architektin FH
«Für gute Architektur muss man das Handwerk verstehen.»
Dani Minder
Hochbauzeichner
«mit Freude für Sie da ...»
Martin Jäger
dipl. Architekt ETH/SIA/FSAI
«Es ist wie beim Puzzle; erst das letzte Teil ergibt das grosse ganze!»
Susanne Ambühl
eidg. dipl. Bauleiterin
«Lebensraum gestalten – ein Traumjob!»
Hardi Bisig
dipl. Architekt FH
«Vertrauen ist das Fundament einer erfolgreichen Zusammenarbeit!»
Sebastian Kutschki
Dipl.–Ing. Architektur
«Ihre Baustelle habe ich im Griff!»
Marta Waser
Hochbauzeichnerin und Bauleiterin
«Jägeregli – das ist Architektur pur!»
Hansjürg Egli
dipl. Architekt HBK/SIA/FSAI
«Ihre Gedanken gestalten und realisieren wir im Team!»
Amir Hotic
eidg. dipl. Techniker HF Hochbau
«Eine schöne Fassade ist nicht genug!»
Stefan Christen
dipl. Architekt FH

beau séjour

beau séjour

Der schöne Sitz an der Seepromenade mitten in Weggis veranlasst uns dazu, einen Neubau zu entwerfen, welcher sich nicht an der Streusiedlung der bestehenden ländlichen Baustruktur des Hinterdorfs orientiert, sondern an der Bautypologie der Hotelbauten des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.
Der Dorfkern ist charakterisiert durch Einzelbauten unterschiedlichster Grösse. Auf den Parzellen des Wettbewerbsperimeters stehen zwei an sich erhaltenswerte Chaletbauten der 40er bis 50er Jahre, welche mit dem Chaletbau auf Parzelle 767 eine spannende Abfolge ergeben.
Allerdings zeigt uns der Lauf der Zeit, dass diese Einzelbauten dem heutigen wirtschaftlichen Druck nicht mehr standhalten können. Die Variante zweier ähnlicher Ersatzbauten haben wir geprüft und aufgrund einer Benachteiligung bezüglich der Wohnlage und Erschliessung fallen gelassen.
Die das Dorf Weggis prägenden Hotelbauten bilden vor allem gegen den See eine repräsentative Schaufassade. Unser Solitärbau interpretiert den Typus dieser stattlichen Gebäude des Klassizismus und des Heimatstils zeitgemäss. Das Projekt „beau séjour“ gliedert sich sensibel in das schöne Orts- und Landschaftsbild ein, ohne sich zu verstecken. Der Neubau zeigt in seinem architektonischen Ausdruck eine gewisse, zurückhaltende Noblesse. Er positioniert sich in seiner Lage, Form und Höhe präzise zwischen den Nachbarbauten an der Gotthardstrasse. Die vorgelagerte Veranda lehnt sich mit ihren Erkern an die malerische Fassade des Hotels Gotthard mit den beiden Türmchen an.

Umgebungsgestaltung

Schöne Gärten, Pärke und die ausgedehnte Quaianlage entlang des Sees prägen das Bild von Weggis. Das Projekt “beau séjour“ fügt eine weitere grosszügige Gartenanlage hinzu, welche sich in private, halbprivate und öffentliche Räume gliedert. Die Erdgeschosswohnung ist umgeben von einem terrassierten, privaten Garten mit schönem Bezug zum See. Die 4 ½ Zimmer-Wohnung im ersten Obergeschoss hat rückwertig ebenfalls Zugang zu einem eigenen Garten. Von den Bewohnern gemeinsam genutzt wird der Bereich mit Spielplatz und Pavillon. Dieser kann über einen separaten Ausgang im EG direkt erreicht werden. Der Gewässerabstand des Rubibaches soll mit Reben bepflanzt werden. Die Parzelle 172 dient als Pflanzgarten und bietet eine adäquate Kulisse für den bestehenden Bildstock am alten Weg nach Vitznau.

Konstruktive Überlegungen

Die verputzten Fassaden lehnen sich an die Hotelbauten des Oberdorfes an und heben sich ab von den bäuerlich geprägten Holzhäusern des Hinterdorfes. Drei Seiten des Neubaus zeigen eine Lochfassade mit sich wiederholendem Fenstertyp. Faltläden in den Fensternischen und geschossweise Simse gliedern diese Fassaden. Die Ansicht zum See tritt repräsentativ in Erscheinung. Die vorgelagerte Verandazone vermittelt zwischen Innen und Aussen. Als Material wird bronzefarbenes Metall gewählt. Das ortstypische Mansardenwalmdach ist mit eloxiertem Kupfer eingedeckt. Schlichte Dachgauben integrieren sich unauffällig in die prägnante Dachform.

  • Auftrag

    Studienauftrag auf Einladung

  • Standort

    Gotthardstrasse Weggis